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BÜROMÖBEL MÜLLER - 8x in Deutschland seit 1984
40 Jahre Jubiläum

Es geht nicht um „Stehen statt Sitzen“ – sondern um Bewegung!

Wer rastet, der rostet. Das gilt für Körper und Geist gleichermaßen. Während der täglichen Büroarbeit mangelt es oft an Bewegung. Dadurch fällt es schwer, am Bildschirm stets hellwach und konzentriert zu bleiben. Der Grund liegt auch in der stundenlangen, sitzenden Bürotätigkeit, die nicht genügend Zeit für einen sportlichen Ausgleich lässt.
„Die beste Haltung ist immer die nächste.“

Der regelmäßige Wechsel zwischen Sitzen und Stehen – also „dynamisches Arbeiten“– spielt eine wichtige Rolle, um einseitige Belastungen des Bewegungsapparates zu vermeiden und langfristigen gesundheitlichen Problemen vorzubeugen. Entscheidend ist dabei, dass weder dauerhaftes Sitzen noch permanentes Stehen für den Körper ideal sind. Erst die Abwechslung sorgt für Entlastung von Wirbelsäule, Muskulatur sowie des Herz-Kreislauf-Systems.

Entlastung von Bandscheiben und Wirbelsäule
Vor allem beim Sitzen mit leicht nach vorn geneigter Haltung wirkt ein deutlich höherer und vor allem einseitiger Druck auf die Bandscheiben als im Stehen. Längeres Sitzen kann daher Rückenschmerzen begünstigen und das Risiko für Bandscheibenprobleme erhöhen.

  • Sitzen → höhere Bandscheibenbelastung
  • nach vorn gebeugtes Sitzen → höchste Belastung
  • dynamisches Sitzen → deutlich besser
  • dynamisches Sitzen und Stehen im Wechsel -> beste Verteilung der Belastung

Vorbeugung gegen Durchblutungsprobleme
Langes Sitzen verlangsamt den Stoffwechsel, während dauerhaftes Stehen zu einem Blutstau in den Beinen führen kann. Durch regelmäßiges Wechseln der Haltung wird die Durchblutung verbessert und das Risiko für Thrombosen oder Krampfadern verringert.

Aktivierung der Muskulatur
Beim Stehen werden insbesondere die Bein- und Gesäßmuskeln beansprucht, die beim Sitzen kaum arbeiten. Dadurch lassen sich Verspannungen, vor allem im Schulter- und Nackenbereich, reduzieren.

Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Konzentration
Untersuchungen zeigen, dass der Wechsel zwischen Sitz- und Stehphasen das Wohlbefinden steigert, Ermüdung vermindert und sogar Konzentration sowie Kreativität positiv beeinflussen kann.

Anregung des Stoffwechsels
Der häufige Positionswechsel erhöht im Vergleich zum ausschließlichen Sitzen den Energieverbrauch und kann dazu beitragen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Empfehlung für den Arbeitsalltag

Fachleute empfehlen, etwa alle 20 bis 30 Minuten die Haltung zu verändern. Auch zu langes, starres Stehen kann zu Knie- und Fußproblemen, Rückenschmerzen und Nackenverspannungen führen. Deshalb: auch stehen geht dynamisch, also stehen Sie aktiv und nicht "wie eine Statue".

Praxistipps:

  • jede Stunde 2-3 Minuten gehen
  • Telefonate im Stehen führen
  • Wasser holen statt Flasche am Tisch
  • Reminder für Positionswechsel
  • zwischendurch einfach mal strecken
  • Stehphase für einfache Tätigkeiten nutzen
  • zur Nachbargruppe gehen statt anzurufen

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